Freiarbeit

Nach dem Prinzip der Montessoripädagogik erhält jedes Kind in der Freiarbeit die Möglichkeit seinen individuellen Lernweg zu finden.
Das vielfältige Angebot von Lernmaterialen in den Bereichen Sachunterricht, Mathematik, Sprache und Kunst ermöglicht dem Kind sich den Lerninhalt auszusuchen, der seinem momentanen Interesse und Leistungsvermögen entspricht.
Es kann weitgehend das Arbeitstempo bestimmen und entscheiden, ob es mit einem Partner oder lieber allein arbeiten will.

Durch ein Lernen auf diesem Weg wird die Eigenmotivation gefördert.

Das Kind kann seine Talente und Fähigkeiten einbringen, erweitern und so die Grenzen seines persönlichen Leistungspotenzials ausschöpfen.

Durch dieses hohe Maß an Selbstständigkeit und Selbstbestimmung wird das Kind auch in seiner Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

Der Lehrerin kommt hierbei die Aufgabe zu, das Kind bei seiner Arbeit zu begleiten und falls nötig, es bei der Auswahl der Materialien und der Organisation seiner Arbeit zu unterstützen.

Während der Freiarbeit wird manchmal auch in Kleingruppen gearbeitet, z.B.
wenn Materialien eingeführt werden,
wenn Theaterstücke geprobt oder Texte, die von Kindern geschrieben wurden, gemeinsam besprochen werden.

An bestimmten Tagen beginnt oder endet die Freiarbeit mit einem Stuhlkreis.

Anlässe hierfür sind Gesprächskreise zu bestimmten Themen, Vorstellen von Arbeitsergebnissen aus der Freiarbeit oder auch Geburtstagsfeiern.

Täglich arbeiten die Kinder in der Regel mindestens 2 Stunden in der Freiarbeit.

Es findet aber auch gebundener Unterricht und andere Formen von Unterricht wie die Arbeit mit Werkstätten oder an Stationen statt.

Der Religions-, Musik-, Kunst- und Sportunterricht wird meist als Fachunterricht von besonders dafür ausgebildeten Kollegen und Kolleginnen erteilt.

Außerdem sind alle Klassenräume mit drei Computern und entsprechender Lernsoftware ausgestattet.