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Rasseln aus Zeitungspapier

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Zeitungen kann man natürlich lesen, wie man z.B. beim Blattlaus-Projekt erfahren konnte, aber man kann daraus auch wunderbar basteln.
Dieses Mal hat die 3/4 d alte Zeitungen benutzt, um damit wunderbare Rasseln herzustellen.

Was man sonst noch dazu benötigt, könnt ihr hier sehen:

Die Rasseln bestehen aus einer Papprolle,
einer nicht mehr funktionsfähigen Glühlampe
(je größer, desto schöner)
und natürlich alten Zeitungen.

Außerdem braucht man eine Menge Tapetenkleister.

 

Arbeitsanleitung:

Zuerst wird die Glühlampe in die Papprolle gesteckt.

Anschließend werden beide Teile mit Tesakrepp-Streifen verbunden.

Danach verschließt man das untere Ende der Rolle noch mit Tesakrepp.

Das Zeitungspapier wird in Schnipsel zerrissen.

Anschließend kleistert man einen Teil der Rassel ein, legt Papierschnipsel darauf und streicht das Ganze sorgfältig mit Kleister glatt.
Stück für Stück wird so in dieser Weise die ganze Rassel verhüllt.
Mimouna zeigt uns auf den Fotos nebenan ganz wunderbar, wie das geht.

Nun muss alles antrocknen.

Frühestens am nächsten Tag kann eine zweite Schicht angebracht werden. Auch die muss nun wieder trocknen.

Damit später die bunten Farben besser decken und schön leuchten, sollte man die Rasseln nun mit weißer oder einer anderen hellen Dispersions- oder Plakafarbe grundieren.
Danach müssen sie wieder gründlich trocknen.

Dies sind Dispersions- oder Plakafarben zum Grundieren der fertigen Rasseln.
Dazu nimmt man am besten Borstenpinsel

Spätestens jetzt müsst ihr euren Malkittel anziehen. Denn wenn ihr euch mit Dispersions- und Plakafarben oder später mit dem Lack bekleckert, gibt es Ärger, denn diese Farben gehen beim Waschen aus der Kleidung nicht mehr heraus!
Also Vorsicht!!

Nun könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen und eure Rasseln mit Deckfarben bunt bemalen.
Natürlich müssen sie auch jetzt wieder anschließend trocknen.

Und nun kommt im wahrsten Sinne der "Knackpunkt": Die Glühlampen müssen zerbrochen werden, denn erst, wenn im Inneren der Rassel die Scherben herumwirbeln, entsteht das rasselnde Geräusch!

Mit einem kräftigen, schnellen und kurzen Schlag auf den Tisch ist meist alles schon erledigt. Man kann dann aber noch vorsichtig etwas nachklopfen.
Macht man das Ganze zu wild, kriegt die Rassel Beulen oder platzt. Macht man es zu sacht, passiert gar nichts.

Weil manchmal trotz aller Vorsicht die Rassel doch platzt, haben wir das Ganze VOR dem Lackieren gemacht, denn jetzt kann man sie noch ganz einfach reparieren. Später, auf dem Lack, halten Kleister, Zeitung und die neue Farbe nicht mehr so gut.

(Frau N. erzählte mir, dass sie es auch schon einmal nach dem Lackieren gemacht hat.
Der Vorteil war, dass die Rassel durch den Lack dann schon stabiler ist und viel seltener platzt, aber WENN sie es doch tut, ist sie eben nur noch äußerst schlecht zu flicken.)

So und nun kommt der letzte Arbeitsschritt:
Damit die Rasseln haltbarer werden, sollte man sie mit Klarlack behandeln.
Außerdem verbessert dies ihren Klang, weil sie dadurch härter werden.
Man kann sie mit Klarlack einpinseln oder auch einsprühen. Dabei muss man aber darauf achten, dass man vorher alles sorgfältig abdeckt, sonst gibt es eine ziemliche Schweinerei!

Acryllack wäre zwar praktischer, weil er umweltfreundlicher ist und sich auch - solange er noch frisch ist - mit Wasser wieder aus den Pinseln oder der Kleidung entfernen lässt, doch ist er für diesen Zweck leider nicht hart genug und deshalb schlecht geeignet.
Deshalb farblosen Sprühlack oder z.B. sogenannten Bootslack verwenden. Wenn man Sprühlack nimmt, hat das den Vorteil, dass man anschließend nicht auch noch Pinsel mit Verdünner reinigen muss!

Und hier kommen sie nun endlich, die wunderbaren Ergebnisse vieler Stunden Arbeit . . .

(Schuljahr 2007/08)

 

 

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Letzte Aktualisierung:

13.09.2012

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